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Gingivahyperplasie
Parodontologie
Prüfungsfokus
Als Gingivahyperplasie bezeichnet man die Volumenzunahme der Gingiva, die häufigste medikamentös bedingte Veränderung am Parodont. Klassische Auslöser sind Phenytoin, Ciclosporin A und Calciumkanalblocker vom Dihydropyridin-Typ, insbesondere Nifedipin. Die Wucherung beginnt typischerweise an den Interdentalpapillen und kann bis zur Überdeckung der Zahnkronen fortschreiten.
Schmelzhypoplasie
Kinderzahnheilkunde
Prüfungsfokus
Die Schmelzhypoplasie ist eine quantitative Störung der Schmelzbildung: Es wird zu wenig Matrix gebildet, sodass der Schmelz von vornherein zu dünn ist oder Gruben, Rillen und Defekte aufweist. Sie entsteht durch eine Störung während der Sekretionsphase der Ameloblasten. Davon zu unterscheiden ist die qualitative Störung, bei der normal dicker Schmelz mangelhaft mineralisiert ist.