Remineralisation und DemineralisationPhysiologie & BiochemiePrüfungsfokus
Die Demineralisation beschreibt den Verlust von Mineralstoffen wie Calcium und Phosphat aus der Zahnhartsubstanz durch säurebedingte Herauslösung von Hydroxylapatit. Remineralisation ist der umgekehrte Prozess, bei dem sich gelöste Mineralionen mithilfe von Speichel und Fluorid wieder in das Kristallgitter einlagern. Das Gleichgewicht zwischen beiden Prozessen bestimmt dynamisch die Integrität des Zahnschmelzes. Unterschreitet der pH-Wert der Plaque den kritischen Wert von ca. 5,5, überwiegt die Demineralisation.