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Vergrößerung
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Vergrößerung beschreibt die geometrische Vergrößerung des abgebildeten Objekts auf dem Röntgenbild im Vergleich zur tatsächlichen Objektgröße. Sie entsteht durch den divergenten Strahlengang der Röntgenstrahlung und hängt vom Fokus-Objekt-Abstand sowie vom Objekt-Empfänger-Abstand ab.
Fokus
Radiologie
Prüfungsfokus
Der Fokus (Brennfleck oder Anodenbrennfleck) ist der Bereich auf der Anode der Röntgenröhre, auf den die Elektronen treffen und Röntgenstrahlung erzeugt wird. Die Größe des optischen Fokus bestimmt entscheidend die geometrische Unschärfe und damit die Bildschärfe des Radiogramms.
Röntgenröhre
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Röntgenröhre ist eine Vakuumröhre zur Erzeugung von Röntgenstrahlung durch die Abbremsung beschleunigter Elektronen. Sie besteht im Wesentlichen aus einer beheizbaren Kathode als Elektronenquelle und einer Anode als Zielobjekt (Target). Beim Auftreffen der Elektronen auf die Anode entstehen ca. 99 % Wärme und 1 % Röntgenstrahlung (Brems- und Charakteristische Strahlung).
Fernröntgenseitenaufnahme
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Fernröntgenseitenaufnahme ist eine extraorale Standardaufnahme des Schädels aus seitlicher Perspektive mit großem Fokus-Film-Abstand. Dieser Abstand minimiert die geometrische Vergrößerung und erlaubt verzerrungsfreie kephalometrische Analysen.
Orthopantomogramm
Radiologie
Prüfungsfokus
Das Orthopantomogramm ist eine extraorale Tomographieaufnahme, die einen zusammenhängenden Überblick über das gesamte Gebiss, die Kieferknochen und die Kieferhöhlen ermöglicht. Die Bildgebung basiert auf der synchronen Rotation von Röntgenröhre und Detektor um den Kopf des Patienten.
Panoramaschichtaufnahme
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Panoramaschichtaufnahme ist ein extraorales Tomographieverfahren zur einklappungsfreien Gesamtdarstellung des Kausystems. Sie bildet die Ober- und Unterkieferbögen einschließlich der Kiefergelenke und der Kieferhöhlen in einer vorgegebenen Schichtebene ab. Das Verfahren beruht auf der gekoppelten Gegenrotation von Röntgenröhre und Bildempfänger um den Kopf des Patienten.
Positionierungsfehler und Bildfehler
Radiologie
Prüfungsfokus
Bildfehler bei intraoralen Aufnahmen entstehen überwiegend durch fehlerhafte Zuordnung von Zahn, Bildempfänger und Zentralstrahl. Steht der Zentralstrahl nicht senkrecht zur Bildebene, kommt es je nach Richtung zur Verkürzung oder Verlängerung der Zähne. Trifft der Strahlenkegel den Empfänger nicht vollständig, entsteht ein unbelichteter Randbereich – der sogenannte Cone Cut.
Schichtebene
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Schichtebene (auch Bildebene oder fokale Schicht) ist der vordefinierte dreidimensionale Bereich bei tomografischen Aufnahmeverfahren, der auf dem Bild scharf abgebildet wird. Objekte außerhalb dieser Schicht werden unscharf dargestellt, verzerrt oder vollständig ausgemittelt. In der Panoramaschichtaufnahme entspricht die Schichtebene dem Zahnbogenverlauf des Kieferkamms.
Zentralstrahl
Radiologie
Prüfungsfokus
Der Zentralstrahl ist der gedachte, geometrische Mittelstrahl eines Röntgenstrahlenbündels, der die Hauptstrahlrichtung angibt. Er entspringt dem Brennfleck (Fokus) der Röntgenröhre und weist die höchste Intensität sowie die geringste geometrische Divergenz auf. Bei dentalen Aufnahmeverfahren dient er als primäre Referenzlinie für die orthogradene Ausrichtung der Röntgenröhre zum Objekt und zum Bildempfänger.