Lexikon durchsuchen …
⌘K
Tooth of the Day
Wissen
452 Artikel · Begriff oder Frage eingeben
Vorklinik
Klinik
Fortbildung
Alle
Endodontie
Parodontologie
Zahnerhaltung
Prothetik
Oralchirurgie
Pharmakologie
Radiologie
Anatomie & Histologie
Physiologie & Biochemie
Propädeutik
Kieferorthopädie
Chirurgie – Spezialfälle
Kinderzahnheilkunde
Implantologie
Ästhetik
Funktionslehre & CMD
Alterszahnmedizin
Praxis & Abrechnung
Liste
Nach Cluster
Treffer (12)
Zurücksetzen
Veneerpräparation
Ästhetik
Prüfungsfokus
Die Präparation für keramische Verblendschalen erfolgt möglichst vollständig im Schmelz, weil nur der Schmelzverbund den dauerhaften adhäsiven Halt sichert. Übliche Formen sind die Fensterpräparation ohne Einbeziehung der Inzisalkante, die Butt-Joint-Präparation mit gerader Kürzung und die Overlap-Präparation mit palatinaler Umfassung. Approximal wird der Kontaktpunkt je nach Ausgangssituation belassen oder gelöst.
Non-Prep-Veneers
Ästhetik
Prüfungsfokus
Non-Prep-Veneers sind sehr dünne keramische Verblendschalen, die ohne oder mit minimalem Substanzabtrag rein additiv aufgeklebt werden. Sie setzen voraus, dass nach vestibulär genügend Raum zur Verfügung steht – etwa bei Zapfenzähnen, Lücken, retrudierten Frontzähnen oder abradierten Zähnen. Fehlt dieser Raum, führt der Verzicht auf Präparation zu überkonturierten, unpflegbaren Rändern.
Veneers
Ästhetik
Prüfungsfokus
Veneers sind dünne keramische Schalen, die adhäsiv auf die Labialfläche von Frontzähnen geklebt werden. Sie korrigieren Farbe, Form, Stellung und kleinere Substanzdefekte bei vergleichsweise geringem Substanzabtrag. Die Verbundfestigkeit beruht auf der adhäsiven Befestigung an konditioniertem Schmelz.
Ästhetische Analyse und Smile Design
Ästhetik
Prüfungsfokus
Die ästhetische Analyse erfasst systematisch Gesichts-, Lippen-, Gingiva- und Zahnparameter vor einer ästhetischen Behandlung. Beurteilt werden unter anderem Gesichtsmittellinie, Lachlinie, Inzisalkantenverlauf und Zahnproportionen. Digitale Verfahren übertragen die Planung auf Fotos und Modelle und machen sie im Mock-up erlebbar.
Dentalkeramiken
Propädeutik
Prüfungsfokus
Dentalkeramiken werden nach ihrer Zusammensetzung in Silikatkeramiken und Oxidkeramiken eingeteilt. Silikatkeramiken wie Feldspat- und Lithiumdisilikatkeramik sind ätzbar und ästhetisch hochwertig. Oxidkeramiken wie Zirkondioxid sind deutlich fester, lassen sich aber nicht mit Flusssäure konditionieren.
Externes Bleaching
Ästhetik
Prüfungsfokus
Beim externen Bleaching wird ein Peroxidpräparat auf die Außenfläche vitaler Zähne aufgebracht. Wasserstoffperoxid zerfällt zu reaktiven Sauerstoffradikalen, die langkettige Farbstoffmoleküle in der Zahnhartsubstanz oxidativ aufspalten. Man unterscheidet die häusliche Anwendung mit Schiene vom In-Office-Bleaching in der Praxis.
Keramik
Prothetik
Prüfungsfokus
Keramik ist ein anorganischer, nichtmetallischer Werkstoff, der in der Zahnmedizin aufgrund seiner exzellenten Biokompatibilität und Ästhetik weit verbreitet ist. Das Material imitiert die optischen Eigenschaften der natürlichen Zahnsubstanz wie Transluzenz und Opaleszenz nahezu perfekt. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Silikatkeramiken, Oxidkeramiken und Harz-Matrix-Keramiken.
Kompositschichttechnik
Ästhetik
Prüfungsfokus
Bei der Schichttechnik wird Komposit in mehreren Massen unterschiedlicher Transluzenz aufgebaut, um den natürlichen Schichtaufbau von Dentin und Schmelz nachzuahmen. Dentinmassen sind opaker und tragen die Sättigung, Schmelzmassen transluzenter und bestimmen Helligkeit und Tiefenwirkung. So entsteht ein lichtoptisch natürlicher Eindruck.
Mock-up
Ästhetik
Prüfungsfokus
Das Mock-up ist die direkte Übertragung eines diagnostischen Wax-ups in den Mund: Über einen Silikonschlüssel wird zahnfarbenes Bis-Acryl ohne Ätzung und ohne Adhäsiv auf die unpräparierten Zähne aufgetragen. Der Patient sieht das geplante Ergebnis in seinem eigenen Gesicht, bevor irreversibel Substanz abgetragen wird. Anschließend lässt es sich rückstandsfrei entfernen.
Rot-Weiß-Ästhetik
Ästhetik
Prüfungsfokus
Die Rot-Weiß-Ästhetik beschreibt das Zusammenspiel von Gingiva (rot) und Zahnhartsubstanz (weiß) im sichtbaren Bereich. Beurteilt werden unter anderem Gingivaverlauf, Papillenfüllung, Zahnproportionen und Symmetrie zur Gesichtsmitte. Ein harmonisches Gesamtbild entsteht erst, wenn beide Komponenten aufeinander abgestimmt sind.
Schwarze Dreiecke und Papillenverlust
Ästhetik
Prüfungsfokus
Als schwarze Dreiecke bezeichnet man offene Interdentalräume unterhalb des Kontaktpunktes, wenn die Papille den Raum nicht vollständig ausfüllt. Ursächlich sind parodontaler Attachmentverlust, dreieckige Zahnformen mit weit inzisal liegendem Kontaktpunkt, divergierende Wurzeln oder Rezessionen nach Therapie. Entscheidend für die Papillenfüllung ist der Abstand zwischen Kontaktpunkt und Knochenkamm.
Zahnfarbbestimmung
Ästhetik
Prüfungsfokus
Die Zahnfarbbestimmung erfasst Farbton, Helligkeit und Sättigung eines Zahns zur Übertragung an das Labor. Visuell erfolgt sie mit Farbschlüsseln, apparativ mit Spektrophotometern oder digitalen Systemen. Die Helligkeit ist für den natürlichen Eindruck der wichtigste Parameter.