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Abformmaterial
Prothetik
Prüfungsfokus
Abformmaterialien sind Hilfsstoffe zur präzisen negativen Formabformung von oralen Strukturen wie Zähnen, Kieferkämmen und Schleimhäuten. Sie bilden die Grundlage für die Herstellung von Arbeitsmodellen im zahntechnischen Labor. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen starren, irreversibel-elastischen (z. B. Elastomeren, Alginat) und reversibel-elastischen Materialien.
Exzentrische Einstelltechnik
Radiologie
Prüfungsfokus
Die exzentrische Einstelltechnik ist eine Röntgentechnik, bei der der Zentralstrahl bewusst von der orthoradialen Richtung nach mesial oder distal abgewinkelt wird. Sie nutzt das Prinzip der Parallaxe zur räumlichen Zuordnung überlagerter Strukturen.
Fernröntgenseitenaufnahme
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Fernröntgenseitenaufnahme ist eine extraorale Standardaufnahme des Schädels aus seitlicher Perspektive mit großem Fokus-Film-Abstand. Dieser Abstand minimiert die geometrische Vergrößerung und erlaubt verzerrungsfreie kephalometrische Analysen.
Filmhalter
Radiologie
Prüfungsfokus
Ein Filmhalter ist ein Positionierungssystem zur exakten Ausrichtung von Röntgenfilm oder digitalem Sensor im Patientenmund relativ zum Tubus. Er ermöglicht die Anwendung der Rechtwinkel- bzw. Paralleltechnik und gewährleistet reproduzierbare Aufnahmen.
Intraoralaufnahme
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Intraoralaufnahme ist ein röntgenologisches Bildgebungsverfahren, bei dem sich der Bildempfänger innerhalb der Mundhöhle befindet. Sie bietet die höchste Ortsauflösung in der zahnärztlichen Radiologie und erlaubt eine detailreiche Beurteilung hartgeweblicher Strukturen. Typische Varianten sind Zahnfilm-, Rechtwinkel- und Haltertechniken sowie Aufbissaufnahmen.
Orthopantomogramm
Radiologie
Prüfungsfokus
Das Orthopantomogramm ist eine extraorale Tomographieaufnahme, die einen zusammenhängenden Überblick über das gesamte Gebiss, die Kieferknochen und die Kieferhöhlen ermöglicht. Die Bildgebung basiert auf der synchronen Rotation von Röntgenröhre und Detektor um den Kopf des Patienten.
Panoramaschichtaufnahme
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Panoramaschichtaufnahme ist ein extraorales Tomographieverfahren zur einklappungsfreien Gesamtdarstellung des Kausystems. Sie bildet die Ober- und Unterkieferbögen einschließlich der Kiefergelenke und der Kieferhöhlen in einer vorgegebenen Schichtebene ab. Das Verfahren beruht auf der gekoppelten Gegenrotation von Röntgenröhre und Bildempfänger um den Kopf des Patienten.
Positionierungsfehler und Bildfehler
Radiologie
Prüfungsfokus
Bildfehler bei intraoralen Aufnahmen entstehen überwiegend durch fehlerhafte Zuordnung von Zahn, Bildempfänger und Zentralstrahl. Steht der Zentralstrahl nicht senkrecht zur Bildebene, kommt es je nach Richtung zur Verkürzung oder Verlängerung der Zähne. Trifft der Strahlenkegel den Empfänger nicht vollständig, entsteht ein unbelichteter Randbereich – der sogenannte Cone Cut.
Rechtwinkeltechnik
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Rechtwinkeltechnik ist eine intraorale Aufnahmetechnik, bei der der Röntgenfilm parallel zur Zahnlängsachse ausgerichtet und der Zentralstrahl rechtwinklig auf den Film gerichtet wird. Hierfür werden spezielle Filmhalter mit Zielvorrichtung verwendet.
Schichtebene
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Schichtebene (auch Bildebene oder fokale Schicht) ist der vordefinierte dreidimensionale Bereich bei tomografischen Aufnahmeverfahren, der auf dem Bild scharf abgebildet wird. Objekte außerhalb dieser Schicht werden unscharf dargestellt, verzerrt oder vollständig ausgemittelt. In der Panoramaschichtaufnahme entspricht die Schichtebene dem Zahnbogenverlauf des Kieferkamms.
Tomographie
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Tomographie ist ein bildgebendes Schnittbildverfahren, das Schichtaufnahmen eines dreidimensionalen Objekts ohne Überlagerung darstellt. Durch die computergestützte Rekonstruktion werden Gewebestrukturen in einzelnen Ebenen detailliert sichtbar gemacht.
Vergrößerung
Radiologie
Prüfungsfokus
Die Vergrößerung beschreibt die geometrische Vergrößerung des abgebildeten Objekts auf dem Röntgenbild im Vergleich zur tatsächlichen Objektgröße. Sie entsteht durch den divergenten Strahlengang der Röntgenstrahlung und hängt vom Fokus-Objekt-Abstand sowie vom Objekt-Empfänger-Abstand ab.
Zentralstrahl
Radiologie
Prüfungsfokus
Der Zentralstrahl ist der gedachte, geometrische Mittelstrahl eines Röntgenstrahlenbündels, der die Hauptstrahlrichtung angibt. Er entspringt dem Brennfleck (Fokus) der Röntgenröhre und weist die höchste Intensität sowie die geringste geometrische Divergenz auf. Bei dentalen Aufnahmeverfahren dient er als primäre Referenzlinie für die orthogradene Ausrichtung der Röntgenröhre zum Objekt und zum Bildempfänger.