Alveolarfortsatz
Synonyme: Processus alveolaris · Alveolarknochen
Der Alveolarfortsatz ist der zahntragende Anteil von Maxilla und Mandibula und besteht aus Kompakta, Spongiosa und der Lamina dura als Alveolenwand. Er entsteht mit dem Zahndurchbruch und bildet sich nach Zahnverlust wieder zurück. Über die Sharpey-Fasern des Parodontalligaments ist er funktionell mit dem Zahn verbunden.
- Die Lamina dura begrenzt die Alveole und ist im Röntgenbild als weiße Linie erkennbar.
- Der Alveolarfortsatz bildet sich mit dem Zahndurchbruch und resorbiert nach Zahnverlust.
- Sharpey-Fasern verankern das Parodontalligament im Alveolarknochen.
- Der Verlust der Lamina dura kann ein frühes radiologisches Zeichen einer Pathologie sein.
- Hauptresorptionsphase
- erste Monate nach Extraktion
- Radiologisches Zeichen
- Lamina dura als weiße Alveolenbegrenzung
Die Lamina dura ist radiologisch als weiße Begrenzung der Alveole sichtbar; ihr Verlust ist ein früher Hinweis auf periapikale oder parodontale Pathologie. Nach Extraktion setzt eine Resorption ein, die vor allem in den ersten Monaten ausgeprägt ist.
- Basalknochen
Zahnunabhängiger Knochen, der nach Zahnverlust erhalten bleibt.
- Wurzelzement
Gehört zum Zahn und nicht zum Knochen, dient aber ebenfalls der Faserverankerung.
- Deutung der Lamina dura als Teil des Zahns statt als Knochenstruktur.
- Unterschätzung des Resorptionsausmaßes in den ersten Monaten nach Extraktion.
- Gleichsetzung von Alveolarknochen und Basalknochen, die unterschiedlich stabil sind.
Der Alveolarknochen ist zahnabhängig: Er entsteht mit dem Zahn und vergeht mit ihm.
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Zement, Desmodont und Alveolarknochen im Verbund.