Finieren und Polieren
Synonyme: Ausarbeitung · Oberflächenbearbeitung
Finieren bezeichnet die Konturierung und Glättung der Restauration mit feinen Instrumenten, Polieren das anschließende Erzeugen einer glatten, glänzenden Oberfläche. Beide Schritte erfolgen in absteigender Körnung. Ziel sind eine plaquearme Oberfläche, ein korrekter Randschluss und gute Ästhetik.
- Die Bearbeitung erfolgt in absteigender Körnung von grob nach fein.
- Raue Oberflächen fördern Plaqueanlagerung und Verfärbung.
- Überstehende Ränder sind parodontal schädlich und müssen entfernt werden.
- Ausreichende Kühlung schützt die Pulpa vor thermischer Schädigung.
- Reihenfolge
- Finieren vor Polieren
- Körnung
- absteigend von grob nach fein
Raue Oberflächen und Überschüsse begünstigen Plaqueakkumulation, Verfärbungen und Gingivitis. Bei der Bearbeitung ist auf ausreichende Kühlung zu achten, um thermische Pulpaschäden zu vermeiden.
- Präparation
Substanzabtrag zur Formgebung der Kavität, vor der Restauration.
- Professionelle Zahnreinigung
Entfernt Beläge, verändert aber nicht die Restaurationskontur.
- Politur ohne vorheriges Finieren, wodurch Überschüsse lediglich geglättet statt entfernt werden.
- Bearbeitung ohne Kühlung mit Risiko einer thermischen Pulpaschädigung.
- Überspringen von Körnungsstufen mit verbleibenden Riefen in der Oberfläche.
Glatt heißt plaquearm – die Oberflächenqualität entscheidet über die parodontale Verträglichkeit der Füllung.
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Rotierende Instrumente, Kavitätenformen und Ausarbeitung.