ZahnLexikon
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Kieferorthopädie
KI-generiert
Apparative Kieferorthopädie

Aligner-Therapie

Synonyme: Schienentherapie · Clear Aligner · Unsichtbare Zahnspange

Definition

Bei der Aligner-Therapie wird die Zahnstellung mit einer Serie herausnehmbarer, transparenter Kunststoffschienen schrittweise korrigiert. Jede Schiene bewirkt eine kleine, vorprogrammierte Bewegung und wird nach definierter Tragezeit gewechselt. Attachments auf den Zähnen ermöglichen komplexere Bewegungsmuster.

Prüfungsfokus
  • Die Wirksamkeit ist unmittelbar von der täglichen Tragezeit abhängig.
  • Attachments erweitern das Spektrum möglicher Zahnbewegungen erheblich.
  • Rotationen runder Zähne und Extrusionen zählen zu den schwierigen Bewegungen.
  • Auch nach Aligner-Behandlung ist eine Retention erforderlich.
Zahlen & Werte
Empfohlene Tragezeit
üblicherweise ca. 20–22 Stunden täglich
Erfolgsfaktor
Compliance
Klinische Relevanz

Der Behandlungserfolg hängt entscheidend von der täglichen Tragedauer und damit von der Mitarbeit ab. Bestimmte Bewegungen wie ausgeprägte Rotationen, Extrusionen und körperliche Bewegungen bleiben anspruchsvoll.

Abgrenzung
Typische Fallstricke
  • Indikationsstellung bei komplexen skelettalen Anomalien, die eine andere Therapie erfordern.
  • Unterschätzung der Compliance-Abhängigkeit gegenüber festsitzenden Apparaturen.
  • Verzicht auf Retention in der Annahme, das Ergebnis sei stabil.
Merksatz

Aligner wirken nur, wenn sie getragen werden – im Schrank bewegen sie keinen Zahn.

Bilder & Videos

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Zusammenhänge
Teil von: Apparative Kieferorthopädie

Herausnehmbare, festsitzende und funktionelle Geräte.