ZahnLexikon
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Physiologie & Biochemie
KI-generiert
Muskel- und Kaufunktion

Muskelkontraktion

Synonyme: Gleitfilamenttheorie · Elektromechanische Kopplung

Definition

Die Skelettmuskelkontraktion beruht auf dem Ineinandergleiten von Aktin- und Myosinfilamenten. Nach Erregung der Muskelfaser wird Kalzium aus dem sarkoplasmatischen Retikulum freigesetzt und gibt die Bindungsstellen am Aktin frei. Der Querbrückenzyklus verbraucht ATP sowohl für den Kraftschlag als auch für das Lösen der Bindung.

Prüfungsfokus
  • Kalzium aus dem sarkoplasmatischen Retikulum gibt die Aktinbindungsstellen frei.
  • ATP wird sowohl für den Kraftschlag als auch für das Lösen der Querbrücke benötigt.
  • Die Filamente verkürzen sich nicht selbst, sie gleiten aneinander vorbei.
  • Der Muskelquerschnitt bestimmt die maximal erreichbare Kraft.
Zahlen & Werte
Schlüsselion
Kalzium
Energieträger
ATP für Kraftschlag und Lösung
Klinische Relevanz

Die Kaumuskulatur besteht aus Fasertypen unterschiedlicher Ermüdungsresistenz, was Dauerleistung bei Parafunktionen ermöglicht. Anhaltende Aktivität führt zu Ermüdung und ist eine Grundlage myofaszialer Beschwerden.

Abgrenzung
Typische Fallstricke
  • Annahme, die Filamente selbst würden kürzer statt zu gleiten.
  • Übersehen der ATP-Abhängigkeit des Lösevorgangs.
  • Verwechslung von Muskelkraft und Muskelausdauer bei der Beurteilung von Parafunktionen.
Merksatz

ATP wird nicht nur zum Anspannen gebraucht, sondern auch zum Loslassen – deshalb versteift Muskulatur ohne ATP.

Bilder & Videos

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Zusammenhänge
Teil von: Muskel- und Kaufunktion

Muskelkontraktion, Kaukraft und Steuerung der Kaufunktion.