Abformmaterialien
Synonyme: Abdruckmaterialien · Silikone und Alginate
Abformmaterialien übertragen die intraorale Situation auf ein Modell und werden nach Elastizität und Abbindeverhalten eingeteilt. Irreversibel elastische Materialien wie Alginat und Silikone dominieren die Praxis. A-Silikone bieten die höchste Dimensionsstabilität, Alginate sind günstig, aber lagerungsempfindlich.
- Alginat ist ein irreversibel elastisches Hydrokolloid mit begrenzter Dimensionsstabilität.
- Synärese bezeichnet die Wasserabgabe, Imbibition die Wasseraufnahme des Alginats.
- A-Silikone zeigen eine sehr geringe Polymerisationsschrumpfung und hohe Rückstellung.
- Polyether sind hydrophil und eignen sich gut bei feuchtem Sulkus, sind aber sehr steif.
- Alginat
- zeitnah ausgießen
- Höchste Präzision
- A-Silikon und Polyether
Alginatabformungen müssen zeitnah ausgegossen werden, da sie durch Wasserabgabe schrumpfen und durch Wasseraufnahme quellen. Für präzise prothetische Arbeiten sind Silikone oder Polyether die Materialien der Wahl.
- Verzögertes Ausgießen von Alginatabformungen mit maßhaltiger Verfälschung.
- Kontamination von A-Silikonen durch Latexhandschuhe, was die Aushärtung hemmen kann.
- Auswahl eines zu steifen Materials bei stark unterschnittener Situation.
Alginat verzeiht keine Wartezeit – Synärese und Imbibition verfälschen das Modell schon nach kurzer Zeit.
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Abformmassen, Legierungen, Keramiken, Kunststoffe und Zemente.