ZahnLexikon
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Kieferorthopädie
KI-generiert
Kieferorthopädische Behandlungsplanung

Extraktionstherapie in der Kieferorthopädie

Synonyme: Ausgleichsextraktion · Prämolarenextraktion

Definition

Bei ausgeprägtem Platzmangel kann die Extraktion bleibender Zähne Raum für die Einordnung der übrigen Zähne schaffen. Am häufigsten werden erste Prämolaren entfernt, da sie zentral im Zahnbogen liegen und Platz sowohl für die Front als auch für die Seitenzähne bereitstellen. Die Entscheidung erfolgt nach Platzanalyse, Profilbeurteilung und Verankerungsplanung.

Prüfungsfokus
  • Erste Prämolaren sind wegen ihrer zentralen Lage die häufigsten Extraktionszähne.
  • Die Verankerungsplanung bestimmt die Verteilung des gewonnenen Platzes.
  • Die Extraktion beeinflusst das Weichteilprofil und ist deshalb ästhetisch relevant.
  • Der Eingriff ist irreversibel und erfordert eine gesicherte Indikation.
Zahlen & Werte
Häufigste Extraktionszähne
erste Prämolaren
Entscheidungsgrundlage
Platzanalyse, Profil, Verankerung
Klinische Relevanz

Da die Extraktion irreversibel ist, muss die Indikation durch eine vollständige Diagnostik gesichert sein. Die Verankerungsplanung entscheidet darüber, ob der gewonnene Platz der Front oder den Seitenzähnen zugutekommt.

Abgrenzung
Typische Fallstricke
  • Extraktion ohne vorherige Kephalometrie und Profilanalyse.
  • Vernachlässigung der Verankerung, wodurch die Molaren nach mesial wandern und der Platz verloren geht.
  • Extraktion bei tatsächlich transversal bedingtem Platzmangel, der durch Dehnung lösbar gewesen wäre.
Merksatz

Wer extrahiert, muss vorher wissen, wohin der Platz gehen soll – Verankerung ist der eigentliche Schlüssel.

Bilder & Videos

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Zusammenhänge
Teil von: Kieferorthopädische Behandlungsplanung

Behandlungszeitpunkt, Extraktionsentscheidung und Therapiewahl.