ZahnLexikon
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Chirurgie – Spezialfälle
KI-generiert
Rekonstruktive und präprothetische Chirurgie

Lippen-Kiefer-Gaumenspalte

Synonyme: LKG-Spalte · Cheilognathopalatoschisis

Definition

Lippen-Kiefer-Gaumenspalten entstehen durch ausbleibende Verschmelzung der embryonalen Gesichts- und Gaumenfortsätze. Sie zählen zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen und variieren von der isolierten Lippenspalte bis zur durchgehenden beidseitigen Spalte. Die Behandlung erfolgt interdisziplinär über Jahre hinweg.

Prüfungsfokus
  • Ursache ist die ausbleibende Verschmelzung embryonaler Gesichts- und Gaumenfortsätze.
  • Im Spaltbereich sind Nichtanlagen und Formanomalien der seitlichen Schneidezähne häufig.
  • Die Behandlung ist interdisziplinär und erstreckt sich über Jahre.
  • Neben Ästhetik und Kauen sind Sprachentwicklung und Mittelohrbelüftung betroffen.
Zahlen & Werte
Verschlussrichtung des Gaumens
von ventral nach dorsal
Betreuung
interdisziplinär über Jahre
Klinische Relevanz

Zahnmedizinisch relevant sind Zahnnichtanlagen, Zahnfehlstellungen und Kieferwachstumsstörungen im Spaltbereich. Kieferorthopädie, Chirurgie, Logopädie und HNO-Heilkunde arbeiten nach einem abgestimmten Zeitplan zusammen.

Abgrenzung
Typische Fallstricke
  • Reduktion der Betreuung auf die chirurgische Korrektur ohne kieferorthopädische Langzeitplanung.
  • Vernachlässigung der Sprach- und Hörentwicklung.
  • Unterschätzung des erhöhten Kariesrisikos durch erschwerte Hygiene im Spaltbereich.
Merksatz

Der harte Gaumen schließt sich embryonal von vorn nach hinten – deshalb reichen Spalten typischerweise von vorn nach dorsal.

Bilder & Videos

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Zusammenhänge
Teil von: Rekonstruktive und präprothetische Chirurgie

Lagerverbesserung, Augmentation, Umstellungs- und Spaltchirurgie.