ZahnLexikon
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Implantologie
KI-generiert
Periimplantitis und Implantatnachsorge

Periimplantäre Mukositis

Synonyme: Mukositis am Implantat

Definition

Die periimplantäre Mukositis ist eine auf das Weichgewebe begrenzte, plaqueinduzierte Entzündung um ein osseointegriertes Implantat ohne Verlust des stützenden Knochens. Sie entspricht in ihrer Rolle der Gingivitis am natürlichen Zahn und gilt als Vorstufe der Periimplantitis. Bei konsequenter Biofilmkontrolle ist sie vollständig reversibel.

Prüfungsfokus
  • Definitionsgemäß liegt kein Knochenabbau über das physiologische Remodelling hinaus vor.
  • Die Erkrankung ist reversibel, wenn der Biofilm konsequent entfernt wird.
  • Unbehandelt gilt sie als Vorläufer der Periimplantitis.
  • Regelmäßige Nachsorge senkt das Risiko des Übergangs in eine Periimplantitis deutlich.
Zahlen & Werte
Knochenabbau
keiner über physiologisches Remodelling hinaus
Reversibilität
vollständig bei konsequenter Biofilmkontrolle
Klinische Relevanz

Leitbefund ist die Blutung auf sanfte Sondierung, häufig begleitet von Rötung und Schwellung der Mukosa. Die Therapie besteht in professioneller Reinigung und Optimierung der häuslichen Mundhygiene.

Abgrenzung
  • Periimplantitis

    Zusätzlich progredienter Knochenabbau, dadurch nicht mehr vollständig reversibel.

  • Gingivitis

    Gleiches Prinzip, jedoch am natürlichen Zahn mit parodontalem Attachment.

Typische Fallstricke
  • Verharmlosung als reine Reizung ohne Einleitung eines strukturierten Nachsorgeprogramms.
  • Verzicht auf Röntgenkontrolle, wodurch ein beginnender Knochenabbau übersehen wird.
  • Reinigung mit ungeeigneten Metallinstrumenten, die die Implantatoberfläche aufrauen.
Merksatz

Mukositis verhält sich zur Periimplantitis wie Gingivitis zur Parodontitis – reversibel, solange der Knochen intakt ist.

Bilder & Videos

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Zusammenhänge
Teil von: Periimplantitis und Implantatnachsorge

Mukositis, Weichgewebe am Implantat und Erhaltungstherapie.