Röntgensensor und digitale Bildaufnahme
Synonyme: Röntgensensor · Festkörpersensor · Speicherfolie · CCD-Sensor
In der digitalen intraoralen Radiographie werden zwei Systeme unterschieden. Festkörpersensoren auf CCD- oder CMOS-Basis liefern das Bild unmittelbar, sind aber starr, dick und kabelgebunden. Speicherfolien sind biegsam und in der Handhabung dem Zahnfilm ähnlich, benötigen jedoch einen Auslesevorgang in einem Scanner und sind gegenüber Licht empfindlich.
- Festkörpersensoren arbeiten mit CCD- oder CMOS-Technik und zeigen das Bild unmittelbar.
- Speicherfolien werden in einem Scanner ausgelesen und müssen anschließend gelöscht werden.
- Digitale Systeme senken die Dosis gegenüber dem konventionellen Film erheblich.
- Die aktive Fläche eines Sensors ist kleiner als die eines gleich großen Zahnfilms.
- Dosisreduktion gegenüber konventionellem Film
- je nach System bis ca. 50–80 %
- Gebräuchliche Sensortechnologien
- CCD und CMOS
- Nachbehandlung der Speicherfolie
- Löschen mit Licht nach dem Auslesen
Beide Systeme reduzieren die notwendige Dosis gegenüber dem konventionellen Film deutlich. Festkörpersensoren haben den engeren Dosisspielraum, Speicherfolien einen breiteren Belichtungsumfang und verzeihen Fehlbelichtungen besser – was zugleich die Gefahr birgt, überhöhte Dosis nicht zu bemerken. Die aktive Fläche ist bei Sensoren kleiner als beim Zahnfilm gleicher Größe.
- Zahnfilm
Konventioneller Film mit chemischer Entwicklung und höherem Dosisbedarf.
- Digitale Volumentomographie
Dreidimensionales Verfahren mit deutlich höherer Dosis und anderer Indikation.
- Speicherfolie längere Zeit dem Licht ausgesetzt, wodurch die Bildinformation verblasst.
- Überbelichtung bei Speicherfolien bleibt wegen des breiten Belichtungsumfangs unbemerkt.
- Positionierung des starren Sensors ohne Halter mit systematischen Projektionsfehlern.
Sensor ist sofort, aber starr – Speicherfolie ist biegsam, muss aber erst gescannt werden.
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Sensoren, Bildfehler und Konstanzprüfung.