Vitamin C und Kollagensynthese
Synonyme: Ascorbinsäure · Skorbut
Vitamin C ist Kofaktor der Prolyl- und Lysylhydroxylasen, die Prolin und Lysin im Kollagenmolekül hydroxylieren. Diese Hydroxylierung ist Voraussetzung für die Stabilität der Kollagentripelhelix. Bei Mangel entsteht instabiles Kollagen, was sich klinisch als Skorbut manifestiert.
- Vitamin C ist Kofaktor der Prolyl- und Lysylhydroxylase.
- Ohne Hydroxylierung ist die Kollagentripelhelix instabil.
- Orale Frühzeichen des Mangels sind Zahnfleischbluten und Zahnfleischschwellung.
- Der Mensch kann Vitamin C nicht selbst synthetisieren und ist auf Zufuhr angewiesen.
- Enzymfunktion
- Kofaktor der Prolyl-/Lysylhydroxylase
- Klinisches Bild bei Mangel
- Skorbut
Orale Frühzeichen sind aufgelockertes, leicht blutendes Zahnfleisch und gestörte Wundheilung. Da die Mundhöhle einen hohen Kollagenumsatz aufweist, treten Symptome dort häufig früh auf.
- Plaqueinduzierte Gingivitis
Biofilmabhängig und durch Mundhygiene rasch reversibel.
- Leukämische Gingivainfiltration
Systemische hämatologische Ursache mit typischen Blutbildveränderungen.
- Fehldeutung skorbutbedingter Gingivablutung als reine plaqueinduzierte Gingivitis.
- Übersehen von Mangelernährung bei älteren oder chronisch kranken Patienten.
- Annahme, der Körper könne Vitamin C bei Bedarf selbst herstellen.
Ohne Vitamin C keine Hydroxylierung, ohne Hydroxylierung keine stabile Tripelhelix.
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RANKL, Kalziumhaushalt und Kollagensynthese.