ZahnLexikon
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Chirurgie – Spezialfälle
KI-generiert
Perioperatives Management und Komplikationen

Wundheilungsstörungen

Synonyme: Gestörte Heilung · Wundinfektion · Dehiszenz

Definition

Wundheilungsstörungen umfassen verzögerte oder ausbleibende Heilung, Wundinfektionen und Nahtdehiszenzen. Ursächlich sind lokale Faktoren wie Spannung, Durchblutungsstörung und Infektion sowie systemische Faktoren wie Diabetes, Rauchen und Immunsuppression. Sie verlängern die Behandlung und können zu bleibenden Defekten führen.

Prüfungsfokus
  • Spannung am Wundrand ist eine der häufigsten vermeidbaren Ursachen der Dehiszenz.
  • Rauchen beeinträchtigt die Durchblutung und verzögert die Heilung deutlich.
  • Bei persistierend freiliegendem Knochen ist an MRONJ oder Radioosteonekrose zu denken.
  • Schlecht eingestellter Diabetes erhöht Infektions- und Heilungsrisiko.
Zahlen & Werte
Wichtigster lokaler Faktor
spannungsfreier Wundverschluss
Warnzeichen
persistierend freiliegender Knochen
Klinische Relevanz

Ein spannungsfreier Wundverschluss ist der wichtigste beeinflussbare lokale Faktor. Bei ausbleibender Heilung ist stets an eine medikamentenassoziierte Kiefernekrose oder eine Radioosteonekrose zu denken.

Abgrenzung
Typische Fallstricke
  • Wundverschluss unter Spannung mit vorhersehbarer Dehiszenz.
  • Übersehen einer antiresorptiven Vormedikation als Ursache ausbleibender Heilung.
  • Antibiotikatherapie ohne Beseitigung der lokalen Ursache.
Merksatz

Spannung ist der häufigste vermeidbare Grund für Dehiszenz – ein Lappen muss ohne Zug aufliegen.

Bilder & Videos

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Zusammenhänge
Teil von: Perioperatives Management und Komplikationen

Risikopatienten, Blutung und gestörte Wundheilung.