Zahntransplantation
Synonyme: Autotransplantation · Zahnverpflanzung
Bei der Autotransplantation wird ein Zahn innerhalb desselben Patienten von seiner Position in eine andere Alveole verpflanzt. Typischerweise werden Prämolaren oder Weisheitszähne mit noch nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum transplantiert. Der Erfolg hängt entscheidend von der Vitalität der Wurzelhautzellen ab.
- Der Erfolg hängt maßgeblich vom Erhalt vitaler Desmodontalzellen ab.
- Zähne mit nicht abgeschlossenem Wurzelwachstum haben die beste Prognose durch mögliche Revaskularisierung.
- Anders als ein Implantat kann ein Transplantat dem Kieferwachstum folgen.
- Bei abgeschlossenem Wurzelwachstum ist eine Wurzelkanalbehandlung meist erforderlich.
- Beste Prognose
- nicht abgeschlossenes Wurzelwachstum
- Kritischer Faktor
- Vitalität der Desmodontalzellen
Sie ist besonders bei jugendlichen Patienten attraktiv, weil der transplantierte Zahn mitwachsen kann, was Implantate nicht leisten. Voraussetzung sind atraumatische Entnahme und kurze extraorale Verweildauer.
- Implantat
Wächst nicht mit und ist erst nach Wachstumsabschluss indiziert.
- Replantation
Rückführung eines Zahns in seine ursprüngliche Alveole nach Avulsion.
- Traumatische Entnahme mit Schädigung der Wurzelhaut und nachfolgender Ankylose.
- Zu lange extraorale Verweildauer mit Austrocknung des Desmodonts.
- Starre Langzeitschienung, die die parodontale Heilung beeinträchtigt.
Der große Vorteil gegenüber dem Implantat: Ein transplantierter Zahn wächst mit dem Kiefer mit.
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Retinierte Zähne, Weisheitszahnentfernung und Transplantation.