Dentin und Odontoblasten
Synonyme: Substantia eburnea · Zahnbein
Dentin ist ein mineralisiertes, avaskulaeres Gewebe, das den Hauptteil des Zahnes bildet und die Pulpahoehle umschliesst. Es wird zeitlebens von den Odontoblasten synthetisiert, deren Zellkoerper am Rande der Pulpa liegen und ihre Fortsaetze in die Dentinkanaelchen entsenden. Der anorganische Anteil liegt bei ca. 70 Gew.-% Hydroxylapatit, der organische Anteil besteht ueberwiegend aus Typ-I-Kollagen.
- 70 Gew.-% anorganische Matrix, 20 Gew.-% organisch, 10 Gew.-% Wasser.
- Odontoblastenkoerper liegen in der Pulpa, nur der Fortsatz liegt im Dentinkanaelchen.
- Praedentin ist die unmineralisierte organische Matrix an der Grenze zur Pulpa.
- Manteldentin ist die zuerst gebildete aeussere Dentinschicht.
- Anorganischer Gehalt
- 70 Gew.-%
- Organischer Gehalt
- 20 Gew.-%
Freiliegendes Dentin fuehrt durch Fluessigkeitsverschiebungen in den Dentinkanaelchen zu Hypersensibilitaeten. Die lebenslange Sekundaerdentinbildung sowie Reizdentinbildung schuetzen die Pulpa vor progredienten Reizen.
- Schmelz
Zellfrei, ektodermaler Ursprung, 95 Gew.-% anorganisch
- Praedentin
Noch nicht mineralisierte kollagene Matrix direkt den Odontoblasten aufgelagert
- Odontoblasten liegen nicht im Dentin selbst, sondern an der Pulpawand.
- Tomes-Faser nicht mit Tomes-Fortsatz des Ameloblasten verwechseln.
Odontoblast am Pulparand, schickt den Fortsatz in die Wand.
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Odontogenese sowie Aufbau von Schmelz, Dentin und Pulpa.