Pulpa-Dentin-Einheit
Synonyme: Pulpa-Dentin-Komplex
Die Pulpa-Dentin-Einheit beschreibt die funktionelle und embryologische Verknuepfung von Zahnpulpa und Dentin. Da die Odontoblasten mit ihren Zellkoerpern an der Pulpaoberflaeche liegen und mit ihren Fortsaetzen das Dentin durchziehen, reagiert das Dentin nicht passiv, sondern als lebendes System auf Reize. Morphologisch gliedert sich die periphere Pulpa in Odontoblastenschicht, zellarme Weil-Zone und zellreiche Zone.
- Embryologischer Ursprung beider Strukturen aus der Zahnpapille.
- Raschkow-Plexus ist ein sensibles Nervengeflecht in der zellarmen Weil-Zone.
- Hydrodynamische Theorie erklaert den Schmerzreiz ueber Liquorbewegung.
- Pulpazellen zeigen im Alter eine Abnahme der Vaskularisation.
- Schichten peripher nach zentral
- 4 Schichten
- Kollagene der Pulpa
- Typ I und Typ III
Iatrogene Reize wie Praeparationstraumata oder Karies fuehren zu einer entzuendlichen Reaktion der Pulpa. Das Verstaendnis der Pulpa-Dentin-Einheit ist essenziell fuer den Pulpaschutz durch Unterfuellungen und adhaesive Versiegelungen.
- Pulpitis acuta
Reversible oder irreversible Entzuendung des Pulpagewebes
- Pulpanekrose
Avasculaer erloschene Sensibilitaet nach Gewebsuntergang
- Die Weil-Zone ist zellarm, aber keineswegs voellig zellfrei.
- Dentin und Pulpa koennen funktionell und klinisch nicht strikt getrennt werden.
Odontoblast, Weil-Zone frei, zellreich folgt als Nummer drei.
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Odontogenese sowie Aufbau von Schmelz, Dentin und Pulpa.