Mock-up
Synonyme: Ästhetische Vorschau · Trial Smile · Direktes Mock-up
Das Mock-up ist die direkte Übertragung eines diagnostischen Wax-ups in den Mund: Über einen Silikonschlüssel wird zahnfarbenes Bis-Acryl ohne Ätzung und ohne Adhäsiv auf die unpräparierten Zähne aufgetragen. Der Patient sieht das geplante Ergebnis in seinem eigenen Gesicht, bevor irreversibel Substanz abgetragen wird. Anschließend lässt es sich rückstandsfrei entfernen.
- Das Mock-up wird ohne Ätzung und ohne Adhäsiv aufgetragen und ist damit vollständig reversibel.
- Grundlage ist ein Silikonschlüssel über dem diagnostischen Wax-up.
- Die Präparation durch das Mock-up hindurch orientiert den Abtrag am Zielvolumen statt am Ausgangszahn.
- Verwendet wird üblicherweise ein Bis-Acryl-Provisorienmaterial.
- Übliches Material
- Bis-Acryl-Komposit
- Tragedauer zur Beurteilung
- Minuten bis wenige Tage
- Adhäsive Vorbehandlung
- keine
Neben der Kommunikation dient das Mock-up als Präparationshilfe: Der Abtrag wird durch das Mock-up hindurch mit Tiefenmarkierern angelegt, sodass sich der Substanzverlust am Zielvolumen orientiert und nicht am Ausgangszahn. Phonetik, Lachlinie und Lippenstütze lassen sich damit funktionell überprüfen.
- Wachsmodellation (Wax-up)
Findet auf dem Modell statt; das Mock-up überträgt es in den Mund.
- Provisorium
Schützt und ersetzt nach der Präparation, statt vor der Präparation zu planen.
- Anwendung von Adhäsiv, wodurch die Entfernung Substanz kostet.
- Beurteilung nur im Spiegel im Behandlungsstuhl statt in aufrechter Position und im Gespräch.
- Präparation ohne Mock-up bei geplanter Formveränderung mit unnötig hohem Abtrag.
Erst das Ziel in den Mund legen, dann daran messen, wie viel Zahn überhaupt weg muss.
Medien werden gesucht …
Smile Design, Farbbestimmung und rot-weiße Ästhetik.