Kiefergelenkarthrose
Synonyme: Arthrosis deformans des Kiefergelenks · Degenerative Gelenkerkrankung
Die Kiefergelenkarthrose ist eine degenerative Erkrankung mit Abbau von Knorpel und knöchernen Gelenkanteilen. Typische radiologische Zeichen sind Abflachung des Kondylus, Osteophyten, subchondrale Sklerosierung und Erosionen. Klinisch imponiert häufig ein Reibegeräusch, die Krepitation.
- Krepitation als reibendes Geräusch ist ein Leitbefund der degenerativen Veränderung.
- Radiologisch zeigen sich Abflachung, Osteophyten, Sklerosierung und Erosionen.
- Zur Beurteilung knöcherner Strukturen eignet sich das DVT, für Weichgewebe die MRT.
- Die Therapie ist in der Regel konservativ; chirurgische Maßnahmen bleiben Einzelfällen vorbehalten.
- Leitgeräusch
- Krepitation (Reiben)
- Bildgebung Hartgewebe
- DVT beziehungsweise CT
Die Erkrankung verläuft oft schubweise mit wechselnder Schmerzsymptomatik und kann in ein stabiles Endstadium übergehen. Die Therapie ist überwiegend konservativ mit Entlastung, Physiotherapie und Schienentherapie.
- Diskusverlagerung
Knacken statt Reiben; der Diskus ist verlagert, die knöchernen Strukturen intakt.
- Rheumatoide Arthritis
Entzündlich-systemisch mit Beteiligung weiterer Gelenke und Laborveränderungen.
- Verwechslung von Krepitation und Knacken mit falscher diagnostischer Zuordnung.
- Vorschnelle chirurgische Indikation, obwohl viele Verläufe konservativ stabilisieren.
- Fehlinterpretation radiologischer Veränderungen ohne Bezug zum klinischen Beschwerdebild.
Knacken spricht für den Diskus, Reiben für die Arthrose – das Geräusch ordnet den Befund zu.
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CMD, Bruxismus, Diskusverlagerung und Muskelschmerz.